× Symptomfokus:
Es wird vor allem am hörbaren Problem gearbeitet – Heiserkeit, falscher Klang oder einzelne Laute, die Kinder nicht sprechen können.
× Schnelle, aber oberflächliche Ergebnisse:
Es werden Übungen wiederholt, ohne Körper, Atmung oder Gefühl einzubeziehen. Die Stimme wird „am Organ“ trainiert, nicht im Zusammenspiel mit dem ganzen Körper.
Das Ergebnis hält oft nicht lange.
× Geringe Nachhaltigkeit:
Sobald die Aussprache oberflächlich stimmt, endet die Therapie oft – auch wenn Sicherheit im Alltag noch fehlt.
Kinder können Laute bilden, nutzen sie aber nicht zuverlässig im Gespräch.
× Funktion statt Gefühl:
Die Stimme wird als Werkzeug behandelt, nicht als Ausdruck.
Isolierte Übungen helfen wenig im Alltag, weil wichtige sprachliche Verbindungen fehlen.